19. MASTERSCHOOL

DOKUMENTARFILM 2017

WORKSHOP ZU REGIE + PRODUKTION

AUTORENDOKUMENTARFILM

 

19. MASTERSCHOOL DOKUMENTARFILM 2017 WORKSHOP ZU REGIE + PRODUKTION VON DOKUMENTARFILMEN FÜR KINO + TV. PROJEKTENTWICKLUNG+COACHING DER TEILNEHMERPROJEKTE PROFESSIONELLE WEITERQUALIFIZIERUNG DER FILMWERKSTATT MÜNSTER E.V. NÄCHSTE TERMINE 2017 1.WOCHE: SO, 07. - SA, 13.MAI 2.WOCHE: SO, 04. - SA, 10.JUNI 3.WOCHE: SO, 02. - SA, 08.JULI DEADLINE: 22.APRIL 2017 SEMINARLEITUNG:HORST HERZ hherz@online.de - www.filmsite.de INFO/ANMELDUNG: FILMWERKSTATT MÜNSTER e.V. phone: 0251 230 3621 www.filmwerkstatt-muenster.de WINFRIED BETTMER (GESCHÄFTSFÜHRER) STEFFI KÖHLER (SEMINARORGANISATION) LINK ZUM SEMINARPROGRAMM: www.filmwerkstatt-muenster.de

 

ZUM INHALT

DIE 17. MASTERSCHOOL DOKUMENTARFILM BESTEHT AUS DREI 7-TÄGIGEN WORKSHOPS ZU REGIE UND PRODUKTION VON AUTORENDOKFILMEN FÜR KINO UND FERNSEHEN

Der Workshop ist Teil des berufsbegleitenden Weiterqualifizierungsprogramms der Filmwerkstatt Münster e.V. ( www.filmwerkstatt.muenster.de ).

Teilnehmerzahl 8-10. TN-Beitrag: € 1050, zahlbar in 3 Raten. Wir sind als Bildungsträger anerkannt. Förderung möglich.

 

ZIELGRUPPE

Die berufserfahrenen Teilnehmer ( Journalisten, TV-Autoren, Redakteure, Öffentlichkeitsarbeiter von NGO´s, Kameraleute, Videokünstler und andere Filmschaffende ) kommen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum.

 

MODULE

Neben der

(1) „Stoff- und Projektentwicklung der Teilnehmerprojekte“ ( Idee - Treatment - Expose - „Einreichfähige Projektbeschreibung“ )

werden die beiden Module:

(2) „Praxisorientiertes Basiswissen“ ( Workflow: von der Recherche bis zum „Pitching“, Filmförderungen, Kalkulation, TV-Redaktionen, Produktion, Marktanalyse der Formate etc., Casting von Protagonisten, Sprache im Dokfilm, Stab, Drehablauf, Postproduktion: digitaler nonlinearer Schnitt und Bildbearbeitung, Kameraarbeit im Dokfilm, Vertriebskonzepte )  sowie

 

(3) „Filmische Konzepte der wichtigsten Autorendokumentarfilmer“

(Dramaturgien im Dokumentarfilm, Einblick in die Dokfilmgeschichte von Direct Cinema (Leacock-Pennebaker, Wiseman) über poetisch-literarische Filmessays (Agnes Varda, Johan van der Keuken, Chris Marker, Raymond Depardon) bis zum Dokudrama parallel behandelt.

 

Schwerpunkt der „MASTERSCHOOL DOKUMENTARFILM“ ist der kinotaugliche, „programmfüllende“ und bei den Filmförderungen“ einreichfähige“, lange Dokumentarfilm mit seiner spezifischen Erzählstruktur und Dramaturgie.

In der Zeit zwischen den Terminen arbeiten die Teilnehmer an der Stoff- und Projektentwicklung ihres Dokumentarfilmprojekts.

 

GASTDOZENTEN

International renommierte Gastdozenten und Autorenfilmer waren bisher u.a.:

Peter Lilienthal (Akademie der Künste, Berlin),  Klaus Wildenhahn (ehem. NDR-Redakteur. Grimmepreisträger), Marc Wiese (CIVIS-PREIS, die Story), Ulrike Ottinger (Deutscher Dokfilmpreis 2008 für „Prater“)), Rainer Komers („Erdbewegungen“, Deutscher Filmpreis), Brigitte Krause (Goldene Taube, Int.Dokfilmfestival Leipzig), Hanno Brühl, Maik Bialk, Dieter Matzka und Pavel Schnabel

 

Die Masterschool Dokumentarfilm verfügt über ein breites Netzwerk renommierter Dokumentarfilmer.

Im Rahmen der nächsten Masterschool Dokumentarfilm stellen voraussichtlich Marc Wiese, Dokfilmer (Giessen), Brigitte Krause, Filmemacherin + Produzentein (Hamburg), Pavel Schnabel, Filmemacher + Produzent (Frankfurt), Rainer Komers, Filmemacher (Berlin-Mülheim) und Reto Stamm, Zürich, Filmemacher und Produzent ihre filmischen Konzepte vor und berichten von ihrer aktuellen Filmarbeit.

Anna Fantl (Produktionsförderung 2) wird die Förderstrukturen der Film- und Medienstiftung NRW vorstellen.

 

Die Seminarleitung orientiert sich an der spezifischen Zusammensetzung der Teilnehmergruppe sowie an den jeweiligen Vorkenntnissen der einzelnen Teilnehmer. Daraus ergibt sich die endgültige und angemessene Auswahl der Gastdozenten.

 

N E T Z W E R K  D O K F I L M

Wir freuen uns besonders, dass es im Lauf der letzten 12 Jahre gelungen ist ein breites Netzwerk von Professionellen aus allen Bereichen der Dokfilmbranche aufzubauen www.filmmakers.web und www.masterschool-dokumentarfilm.de

Über dieses Netzwerk konnten Absolventen in Filmproduktionen oder an Filmhochschulen vermittelt werden. Projekte hatten Erfolg bei Filmförderungen, Kontakte zu Produktionsfirmen konnten vermittelt werden. Es entstanden kleine Filmproduktionen im Umfeld der MS.

Ein Netzwerktreffen für ehemalige TN findet zweimal/Jahr im Künstlerhaus Dortmund statt. Nächster Termin Ende Januar 2017 / via Doodle

 

FILMWERKSTATT MÜNSTER

Die Filmwerkstatt Münster ermöglicht für Low-Budget Projekte weitergehende Produktionsmöglichkeiten. Parallel zur MS zeigt die Filmwerkstatt Münster Dokumentarfilme der Gastdozenten im Cinema Münster (in Koop. mit Jens Schneiderheinze).

 

copyright:  Konzept und Seminarleitung:

Horst Herz, Filmemacher und Produzent Weitere Infos: (www.filmsite.de).

 

KONTAKTE

SEMINARLEITER

mail: hherz@online.de

0231 3346 195 / mobil 0177 305 11 69

Infos: www.filmsite.de und www.horst-herz.de

 

SEMINARORGANISATION/TRÄGER:

Filmwerkstatt Münster e.V

Gartenstr. 123, 48147 Münster

mail: film@muenster.de

und www.filmwerkstatt-muenster.de

Tel.:0251 2303621

Fax 0251 230 3609

Weitere Auskünfte erteilt

Winfried Bettmer,Geschäftsführer

Steffi Köhler (SEMINARORGANISATION)

Mehr zu Ex-Teilnehmern auf Facebook- DOKNET Freunde des Autorendokfilms

 

ANMELDUNG/KONTAKT

BEWERBUNGSUNTERLAGEN

BEWERBUNGSSCHLUSS: 22. APRIL 2017

Die Anmeldung bei der Filmwerkstatt Münster ist absolut verbindlich! Senden Sie bitte Ihre Unterlagen bis spätestens 22. April 2017 in einfacher Ausführung per Post oder Mailanhang an die Filmwerkstatt Münster e.V. oder direkt an die Seminarleitung Horst Herz , Sunderweg 1, D 44147 Dortmund oder per Mail hherz@online.de

Die TN-Anzahl beträgt maximal 10 Personen. Die Bestätigung zur Teilnahme wird spätestens 28. April 2017 mitgeteilt. Alle Fragen zur MS beantwortet telefonisch Winfried Bettmer oder Steffi Köhler in der Filmwerkstatt Münster e.V..

ALLE ZUGESANDTEN UNTERLAGEN WERDEN STRENG VERTRAULICH BEHANDELT!

 

BEWERBUNGSUNTERLAGEN

Von den Teilnehmern erwarten wir bis spätestens 22. April vor Seminarbeginn:

Beschreibung der Motivation zur Teilnahme und momentane berufliche Situation

Kurzbiographie und Auflistung der filmischen Vorkenntnisse ( Arbeit im Medienbereich, Projektmitarbeit, evtl. bisherige eigene Filme ),

Sechs bis zehn kurze Filmideen ( jew. ca. 2-3 Sätze ) für einen Dokfilm, sowie

eine genauer ausformulierte Projektbeschreibung Ihres aktuellen langen Dokumentarfilmvorhabens

( Beschreibung des Themas, die persönliche Motivation und eine Formulierung der geplanten FILMISCHEN Umsetzung,

d.h. Gedanken zur Dramaturgie/Erzählstruktur + wenn möglich Charakterisierung der Hauptprotagonisten, sowie Auflistung der geplanten Locations )  Mindestens 2-4 Seiten.  Sie können auch ein fertiges Treatment/Exposé etc. einreichen.

 

Zu Beginn der Masterschool sollten unbedingt auch Arbeitsproben wie eigene frühere Filme, Rohschnittmaterial oder sonstiges Recherchematerial ( Fotos, Probeaufnahmen, Teaser etc. ) zur Sichtung mitgebracht werden!

 

DIE ERSTELLUNG DER „BEWERBUNGSUNTERLAGEN“ VERSTEHEN WIR ALS VORBEREITUNG AUF DIE WORKSHOPS UND BEGINN DER WEITERQUALIFIZIERUNG IM EIGENEN INTERESSE.

 

 

NETZWERK DOKUMENTARFILM

 

NETZWERKTREFFEN EHEMALIGER TEILNEHMER DER MASTERSCHOOL Nächster Termin: Ende Januar 2017 Für ehemalige TeilnehmerInnen der Masterschool-Dokumentarfilm, findet in regelmässigen Abständen ein 2-3-tägiges Arbeitstreffen zu aktuellen Projekten statt. Einzelcoaching auf Anfrage. Der Schwerpunkt liegt auf dramaturgischer Beratung und Weiterentwicklung der Teilnehmerprojekte zu einer bei den Filmförderungen einreichfähigen Projektpräsentation (Stoff- und Projektentwicklung) Sichtung von Recherche-Material, Exposés, Treatments, Drehbüchern. Überprüfung der Projektbeschrei-bungen, der Kalkulation, des Finanzierungsplans und der Filmförderungsanträge, Beratung hinsichtlich der Projektpräsentation (Pitching), des Vertriebskonzepts, der Produzentensuche sowie der allgemeinen Produktionsvorbereitung (Zusammenstellung des Stabs, spezifische Filmtechnik, Locations und Protagonisten) Ort: Künstlerhaus Dortmund e.V., Sunderweg 1, 44147 Dortmund Teilnehmerzahl: VIA DOODLE Anmeldung: HORST HERZ, WORKSHOPLEITER hherz@online.de oder STEFFI KÖHLER, SEMINARORGANISATION AN DER FILMWERKSTATT/ Kosten: SELBSTKOSTENBEITRAG DER TN / Infos: www.masterschool-dokumentarfilm.de
MASTERSCHOOL DOKUMENTARFILM D E T A I L S / I N H A L T

INHALT

ZU DEN SCHWERPUNKTEN DER DREI WORKSHOPWOCHEN 1. STOFF - UND PROJEKTENTWICKLUNG DER TEILNEHMERPROJEKTE - COACHING 2. DRAMATURGISCHE KONZEPTE - ERZÄHLFORMEN IM DOKUMENTARFILM ZUR GESCHICHTE DES DOKUMENTARFILMS Im Mittelpunkt der Masterschool steht die Auseinandersetzung mit dem künstlerisch anspruchsvollen Dokumentarfilm in der Tradition von Filmemachern wie: Joris Ivens, Richard Leacock, Frederick Wiseman, Robert Frank, Klaus Wildenhahn, Les Blank, Raymond Depardon, Werner Herzog oder Chris Marker. Richtungsweisend für den Kino-Dokumentarfilm ist das Gesamtwerk eines/r Autorenfilmer/s/in, wie z.B. von Agnes Varda, Ken Loach, Alexander Kluge oder Johan van der Keuken. Nicht zuletzt der Erfolg von aktuellen Kinodokus - z.B. von Wim Wenders, Werner Herzog, Michael Moore u.v.a. - zeigen, dass der für ein internationales Publikum konzipierte lange Dokumentarfilm auch im Kino bestehen kann. DER BEGRIFF DOKUMENTARFILM – DEFINITIONSVERSUCHE KLASSIKER UND AKTUELLE HIGHLIGHTS. AUTORENFILMKONZEPTE. FILMSICHTUNGEN, ANALYSEN. Der Dokumentarfilms als Kunstform. Marktsituation heute. Dokumentarfilme für den "internationalen Markt". Die Vielfalt der dokumentarischen Formate. Mischformen. Von "Direct Cinema" und "Cinema Verité" zur "digitalen Revolution". Von der Dokusoaps bis zum Dokudrama. Crossmediaprojekte, Essayfilme und Filmcollagen. 3. PRAXISORIENTIERTES BASISWISSEN KINO- UND AUTORENDOKUMENTARFILM. WORKFLOW ZUR HERSTELLUNG STOFFENTWICKLUNG + PROJEKTENTWICKLUNG Der Weg zum "einreichfähigen" Projekt. Idee. Themenfindung. Recherchen. Archive. Formen der Exposés oder Projektbeschreibungen. Kurzinhalt. Verschriftlichung. Inhalt und Form des Films. Dramaturgische Konzepte des Dokumentarfilms. Festlegung der Arbeitsweise. Filmische Umsetzung. Vorüberlegungen zu: Locations, zum „Casting“ der „Protagonisten“. Interviewtechnik, Gesprächsführung. Filmografie. Projektpräsen-tationen. "Pitching". Verkauf des Projektvorhabens. FINANZIERUNG Filmförderdschungel. Formen der Produktion. Co-Produktion mit dem TV-Sender. Verträge. Rechte. TV-Redaktionen und Sendeplätze für Kinodokus. Eigenanteil. Eigenleistung. Rückstellungen. Sonstige Finanzierungsquellen. KOSTENKALKULATION Posten der Kalkulation (FFA-Schema). Der Finanzierungsplan. Mittelfluß. Honorare. Das Team. Stab. Gerätetechnik + Material ( Entscheidungshilfen für die Regie ). Allgemeine Kosten. Handlungskosten. Überschreitungsreserve. Versicherungen. Reisekosten. DREHVORBEREITUNG / DREHARBEITEN Auswahl: Stab. Team. Aufnahme- und Produktionsleitung. Technik. Logistik. Regiearbeit beim Dreh. Teamführung. Creative Prozesse und Arbeitsteilung. Umsetzung von Dramaturgien. Gesprächsführung. Umgang mit Protagonisten. Fragen zu: Tongestaltung. Fotografie, Licht. Kameraarbeit. Kameraautor/in. DOK. MONTAGEFORMEN / POSTPRODUKTION Montagekonzepte des Dokumentarfilms. Montagefilme. Filmcollagen. Zusammenarbeit: Regie - Cutter/in und Operator. (Kommentar)Text im Dokfilm. Literarische, essayistische Textformen / Beispiele. Filmmusik für den Dokfilm ( z.B. Cooder / Breuker / Lurie ). DER WEG ZUM ZUSCHAUER / VERTRIEB ( Auswertungskonzepte) Vertrieb. Verleih. Festivals. Filmmessen. Internationaler Markt. Marketing. Erfolgskontrolle. Zweit- und Zusatzauswertungen: TV-Ausstrahlung. DVD / Internet / Streaming / Vimeo u.a. DOKUMENTARISCHE FERNSEHFORMATE AB 30 MIN Die Entwicklung und Produktion dokumentarischer Fernsehformate für die mittlerweile wichtigsten Produzenten von Dokumentarfilmen - die Fernsehsender, wird an konkreten Herstellungsabläufen ausgewählter Fernsehproduktionen behandelt. Besonders berücksichtigt werden neuere Fernsehformate und aktuelle experimentelle Fernsehformen und Crossmediaprojekte. Marktanalyse dokumentarischer TV-Formate. Welche Fernsehredaktionen kommen als Auftraggeber in Frage? Anforderungen/Arbeitsformen. Spezifische Themenfelder der dokumentarischen Fernseharbeit: TV-Formatentwicklung / Workflow/ Zielgruppe und fernsehgerechte dramaturgische Konzepte. Sendeplatzanalyse. Redaktionsprofile. Verhandlungen mit Redaktionen. Formen der Co-Produktion. Honorare und Lizenzen. Rechte. Beteiligung von Filmförderung. Vorabspielfrist. Ländereffekte. Beistellungen. Abnahme / Redaktion und TA. Einschaltquote. Zweitauswertung. Internet. DVD. 4. DIE GASTDOZENTEN. FILMEMACHER- UND REGIEKONZEPTE Künstlerischer Werdegang. Filmografien. Die Werkstätten der Filmemacher. „Rucksackproduzenten“ und „Allrounder“ . Erfahrungsvermittlung. Filmbeispiele. Gespräche mit dem / der Filmemacher / in. Gastdozenten waren u.a. Klaus Wildenhahn, Peter Lilienthal, Ulrike Ottinger, Stefan Sachs, Brigitte Krause, Rainer Komers, Ebba Jahn, Marc Wiese oder Pavel Schnabel. 

MASTERSCHOOL DOKUMENTARFILM

FILMWERKSTATT MÜNSTER E.V.